Holzkohleerzeugung im Ausseerland Biochar

Nicht nur als Pilot- und Innovationsprojekt wäre die Holzkohleerzeugung im Ausseerland wünschenswert.  Schottdorfmeiler stellen in großindustriellem Umfang Holzkohle her, erzeugen dabei Strom ohne nennenswerte  Immision und Emission.
Holzkohleerzeugung im Ausseerland  soll so oft wie möglich auch im Privatbereich ein Thema sein. Wie die Grosse, so ist auch die keine Kreislaufwirtschaft der Holzkohleerzeugung im Ausseerland  energieeffizient und sensibilisiert für die größeren regionalen Kreisläufe,  regionale Stoffströme, wie Grünschnitt zu Pflanzenkohle umzuwandeln, diese durch Fermentation und / oder Kompostierung zu sättigen und zu beleben und dann den Humusgehalt der regionalen Böden zu verbessern.
Holzkohle Biochar ausgebracht auf Agrarflächen bringt Wachstumssteigerung, Grundwasserschutz, die Pflanzenkohle hält die Nährstoffe pflanzenverfügbar fest, der Regen wäscht diese nicht aus.

Holzkohleerzeugung im Ausseer Land Biochar Chantico
Kleine Pyrolysekocher arbeiten wie die grossen Schottdorfmeiler nach dem Prinzip der Holzvergasung. Ein Glutnest arbeitet sich von oben nach unten durch das eingefüllte, trockene Brennmaterial. Das dabei frei werdende Gas wird verbrannt, übrig bleibt Holzkohle.

Der Pyrolysekocher erzeugt wertvolle Pflanzenkohle während auf ihm energieeffizient gekocht wird.
Mit einem Input von ca. 8 kg kann bis zu 5 Stunden gekocht werden und dabei wird ca.40 % Holzkohle (vom Input) erzeugt. Eine lohnende Investition um Holzgartenabfällen  dem biologischen Kreislauf wieder zuzuführen und gleichzeitig  die Energie zum Kochen zu nutzen.
Sinnvoll ist auch,  den invasiven Neophyten den Sacharin Staudenenknöterich zu verheizen. Der Staudenknöterich hat eine höhere Energieeffizienz als Holz.

Über D. Janke

Mein Unternehmen Helmuth Focken Biotechnik e. K. habe ich im Oktober 2018 an Herrn Ralf Spisshofer in junge, gute Hände übergeben. Seit 2005 forschen, entwickeln wir .Was das finden Sie wie unsere Weltmarknischenprodukte Chitodent® auf www.helmuth-focken-biotechnik.de/

Ein Gedanke zu „Holzkohleerzeugung im Ausseerland Biochar

  1. Hallo Frau Janke,
    Der von mir entwickelte und von Ihnen oben beschriebene Chantico-Terrassenofen mit 14 Litern Input: Pellets und selbst produzierte Hackschnitzel aus Baum-und Strauchschnitt – Brenndauer: 1 bis 5 Stunden, je nach Brennmaterial,
    In dieser Zeit kann auf einer 400 Grad heißen Kochplatte gekocht werden.

    Ergebnis: ca. 4 bis 5 Liter Holzkohle
    Mit dieser Holzkohle kann man Terra preta herstellen. Eine weitere Möglichkeit an Biochar zu kommen, ist:
    In den von Hans-Peter Schmidt entdeckten Erdtrichtern kann gut Holzkohle in beträchtlichem Umfang und guter Qualität mit geringstem Kostenaufwand hergestellt werden. Ich habe selber solche Anlagen 7 mal gebaut und in Betrieb genommen,
    immer mit gutem Erfolg.
    Man startet mit sehr trockenem Holz, kann später aber auch Baum-und Strauchschnitt hinzufügen. Wenn der Trichter voll ist,
    wird abgelöscht, für die unten befindliche Holzkohle wird der Sauerstoff durch die oben befindliche Flamme entzogen,so dass die Holzkohle nicht weiter zu Asche verglüht.
    Dazu biete ich Workshops an.

    Was bei terra preta zu beachten ist:
    Bitte, immer berücksichtigen, dass die Pflanzenkohle stets mit Nährstoffen und Mikroorganismen aufgeladen werden muss, bevor sie in den Boden gelangt.Dies geschieht durch Fermentation unter Luftabschluss oder durch Kompostierung. Nicht aufgeladenen Kohle hat zunächst einengegenteiligen Effekt – sie saugt sich voll und nimmt Nährstoffe aus der Umgebung
    auf – mit der Folge dass etwas 2 bis 3 Jahre mit Mindererträgen zu rechnen ist.

  2. Terra Preta herstellen 1:10 mischen mit Grünabfall (z.B,Rasenschnitt, Küchenabfälle) dann abdecken, 4 bis 6 Wochen ruhen lassen = fertig ist die Terra Preta Schwarzerde
  3. eine Toilette betreiben: Urin abtrennen, 1:10 mit Wasser verdünnen, im Garten vergießen.Den Kot mit Holzkohle abstreuen, der Terra Preta Mischung hinzufügen, zur Sicherheit 8 Wochen lang fermentieren lassen, im Garten aufbringen, dann immer gut mulchen, das tut den Bodenlebewesen gut
    Beste Grüße
    Ihr

    Rainer Sagawe
    Sagawe & Sohn GbR
    Galgenberg 11
    31789 Hameln
    Tel.: 0 49 – 51 51 – 56 00 86

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