Eokomit.Wie Bakterien in einem Milchsäurepulver ökologisch biolgische Kreisläufe schließen

Eokomit .Bakterien verwandeln organischen Abfall zu Humus
Eokomit ist wie Ecosana von Dr.Holzinger ein feines, lösliches Molkepulver angereichert mit verschiedenen Mikroorganismen. Seine Zusammensetzung von Nährstoffen entspricht den Anforderungen der Mikroorganismen.
Aus den unzähligen Bakterien und Pilzen, die es in der Luft und in der Erde gibt, sind in Eokomit von Dr. Holzinger solche, die Holz und Baumrinden innerhalb von 12 bis 14 Wochen zu Humus umwandeln. Seine verstoffwechselten Produkte dienen als Hilfe für Pflanzenwurzeln, da sie den Boden aufbereiten und nahrhafte Substanzen freisetzen, die vorher nicht vorhanden waren.
Mit Eokomit zu Humus garantiert eine weitere Gruppe von Bodenbakterien, die für die Erzeugung von Humus atmosphärischen Stickstoff bilden. Diese Bakterien können nicht ausgewaschen werden und sind jeder Zeit für die Pflanzen existent, da sie sich ständig vermehren.
Dr. Holzinger wollte günstigste Rohstoffquellen wie Ernterückstände oder große Mengen Holz, Stroh ,Rinden, Sägemehl, Zellulose Holzspäne mit Eokomit kompostieren und sie damit dem biologischen Kreislauf zuführen.
Dr. Holzinger errechnete, dass nur aus Holzabfällen die in Finnland als ca. 20 Millionen Kubikmeter Baumrinde anfallen, ca. 15 Mill. Tonnen Kompost hergestellt werden könnten. Genügend um die Sahara mit 3 Mill. m²  durch Rückgewinnung von Bäumen und Buschland teilweise zu begrünen. Nach Anlegen des Wind- Sand- Baumschutzwalles würden pro Hektar 20 Kubikmeter( ca 16 Tonnen) Eokomitkompost benötigt. Würde dieser auf dem Sand verteilt und darüber Kalk und Kaliumcarbonat versprüht , könnte Klee gesäht und leicht umgepflügt werden. Wenn der Klee gewachsen sei, würde er vor der Blüte zurückgeschnitten und die Flächen nochmals mit der Eokomit Ansatzlösung besprüht werden, die den Klee dann  in Humus umwandelt. Im nächsten Jahr wird der Prozess wiederholt. Im dritten Jahr können Schafe darauf grasen. Man fügt Dünger hinzu und nachdem der Boden gepflügt wurde, kann im vierten Jahr das gewünschte Getreide wachsen. Das Thema die Sahara zu begrünen und  Mrd. Tonnen Kohlenstoff pro Jahr durch Wüstenbewaldung absorbieren zu können, ist nach wie vor mit vielem Für und Gegen akut.
Eokomit von Dr. Holzinger zersetzt organischen Abfall zu Humus. Der von den Mikroorganismen zersetzte Abfall bietet das ideale Habitat für Pflanzen und garantiert eine ausreichende Nährstoffversorgung der Pflanzen ohne Belastung für den Boden und ist damit für alle Habitate und Hortisole ein Gewinn.

In kleinen, biologischen Kreisläufen mit Eokomit zu Humus
Ein guter Kompost braucht Wasser 75 % der absoluten Masse,
einen PH- wert zwischen 6,2 und 6,
und Luft.
Unter diesen Voraussetzungen, entsteht innerhalb weniger Stunden eine Temperatur von 60 bis 72 Grad, so dass alle schädlichen Bakterien zertört wrden.Es entsteht eine absolute Sterilisierung und die Wärme bleibt je nach größe des Komposthaufens 10 bis 14 Wochen bestehen. Danach fällt sie wieder auf die Umgebungstemperatur und der Kompost kann verwendet werden.
Im Ergebnis werden durch den Einsatz von Eokomit von Dr. Holzinger drei Dinge erreicht:

  • Der Boden wird von allen Krankheiten befreit, die von Mikroorganismen verursacht werden.
  • Alle Stoffreste der Pflanzenwelt, wie Wurzeln, Pflanzenstile und Stroh werden zersetzt und in Humus umgewandelt.
  • Er dient als Nährstoff für die stickstoffbindenden Bakterien, die wiederum Stickstoff aus der Atmosphäre binden, der nicht in den Boden eingewaschen werden kann.

 Stalldung mit Eokomit zu Humus umwandeln
Von allen Seiten zu Recht wird die unverzügliche Neufassung des Düngerechts gefordert, mit strengen Obergrenzen gegen Überdüngung.  So wird u.a.gefordert eine Hoftorbilanz zu erstellen , die kontrolliert wird, also durch den vollständigen Mengenvergleich der ein- und ausgehenden Nährstoffe auf Betriebsebene.
Es geht auch so: Stalldung mit Eokomit zu Humus umwandeln
Frischer Abfall wird im Stall verteilt und pro Kubikmeter Stroh wird 1L Eokomit Ansatzlösung versprüht. Nachdem die Tiere wieder in den Stall gebracht wurden, wird das Stroh allmählich zu Humus. 6-8 Wochen später beim Ausmisten des Stalles hat man fertigen Humus.
Als metabolisches Nebenprodukt wird ein Antibiotikum erzeugt, dass Krankheiten im Bodens bekämpft und auch die Tiergesundheit fördert.

Wir brauchen keine Gülle sondern Humus
Eokomit von Dr. Holzinger im Verkauf
Eokomit von Dr. Holzinger wandelt wie Ecosana organische Abfälle zu Humus
Mikroorganismen zur Regenerierung des Bodens Ecosana

Ist dunkle Schokolade gesund ? Flavonoide im Kakao für Herz und Kreislauf

Die Flavonoide im Kakao sind das, was den Kakao für den Menschen gesund macht. Flavonoide sind sekundärer Pflanzenstoffe, die Einfluss auf Farbe, Geschmack und Wirkung eines Nahrungsmittels auf den Menschen haben. Flavonoide haben entzündungshemmende, antioxidative, antifungale, antivirale, antibakterielle, antimikrobielle und antikanzerogene Wirkungen. Die Forschung geht davon aus, dass Flavonoide von Pflanzen als Abwehrstoffe gebildet werden.

Weder die Dunkelheit der Schokolade noch die Prozentangaben des Kakaoanteils sagen etwas über den Flavonoide im Kakao oder der Schokolade aus. Das Wichtige, die Flavonoide  im Kakao werden auf Schokoladen nicht deklariert.

Flavonoide im Kakao halten Blutgefäße jung

Generell weisen volksgesundheitliche Studien darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Kakaoprodukten mit einem verminderten Risiko für Erkrankungen der Blutgefäße einhergeht.
Schokolade mit erhaltenen Kkakaoflavonoiden
Zahlreiche Studien weisen daruf hin, dass die Flavonoide im Kakao  blutdrucksenkenden Effekt haben.
Flavonoide im Kakao verbessern die Endothelfunktion. Das Endothel ist die Zellschicht, die die Blutgefäße innen auskleidet. Das Endothel besteht aus einer einlagigen Zellschicht und bildet die Grenzschicht zwischen Gefäßlumen und Gefäßwand. Störungen der Endothelfunktion sind charakteristisch für Arterienverkalkung, die wiederum zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen.
Flavanoide im Kakao schmecken bitter.
und werden deshalb bei der Herstellung von Schokolade meist im „Dutching“ zerstört. Der Kakao wird nicht nur geschmacklich in Richtung weniger sauer, weniger bitter verändert, er bekommt auch eine andere Konsistenz, wird besser löslich und erhält eine dunklere Farbe.
Facit: Nur weil Schokolade dunkel ist, muss sie nicht gesünder sein.
Nicht Farbe oder milder Geschmack, sondern Fruchtsäuren, Bitterkeit und Adstringenz sind bei rohen Biokakaobohnen,  bei Biokakaobohnen in Rohstoffqualität und Biorohschokolade das Qualitätsmerkmal.

Helmuth Focken Biotechnik e.K. beschäftigt das Thema der Pflanzenwirkstoffe.
Flavonoide im Kakao wirken auch antioxidativ. Freie Radikale im Körper,  wie sie zum durch Röntgen- oder UV-Strahlung, durch  elektrochemische Prozesse oder den täglichen Stoffwechsel entstehen werden gebunden. Kakao enthält vielzählige Flavonoide, einige davon entstehen erst durch die weitere Verarbeitung auch bei der  Fermentation.

Im shop www.chitodent-vertrieb.de werden sehr seltene Biokakaospezialitäten, hergestellt aus  Biokakaobohnen ohne chemische Zusätzen  ausgewählt. Fruchtsäuren, Gerbstoffen, adstringierend, nuancenreich von fruchtig, bitter, sauer echt schokoladig.

  • Biokakaobohnen mit Schale ohne Zusätze in Rohkostqualität
    Sie sind aussortiert, vorgereinigt und keimvermindert.
    Sortiert und gesäubert, werden sie nur außen an der Schale mit Infrarot erhitzt. Der essbare Kern, also die Bohne in der Schale, wird nicht über 45° erwärmt. (Bei Sonnentrocknung wie in den Herkunftsländern üblich werden die Bohnen auch dieser Temperatur ausgesetzt.)
    Beim klassischen Rösten gehen 50 % bis 70 % der Polyphenole / Flavonoide und Antioxidantien der Bohne verloren. Außerdem verliert sie flüchtige Säuren und Feuchtigkeit.
    Durch das Infrrarot Erhitzen der Schale wird die Kakaobohnenschale von den exotischen Keimen befreit. Die Bohne bleibt unter 45 Grad, somit roh. Also eine nahezu keimfreie rohe Bohne nach dem Schälen.
  • nach alter Tradition steingewalzter Kakao aus unfermentierten, nicht alkalisierten Biokakaobohnen.
    Völlig rohe Kakaobohnen werden gereinigt und geschält und bei unter 45°C unter Granit Läufersteinen zu Mus zermahlen. Dabei wird das in der Bohne enthaltene Fett (die Kakaobutter) frei und schmelzfähig, aufgrund der niedrigen Temperatur bleiben die Pflanzenwirkstoffe erhalten. Das Kakaobohnenmus schmilzt bereits ab ca. 30°C. Die Flavonoide im Kakao sind erhalten.
  • Bio Rohschokolade besteht nur aus ungerösteten Biokakobohnen ohne Zusätze.
    100 % Kakao als  Essenz von ca 90 Kakaobohnen in Tafelform.
    Gereinigt, geschält, gewalzt, bei 37 ° verflüchtigen sich nur teilweise die natürlichen Pflanzenaromen. Wie bei einem guten Wein bleibt dem Kakao hier genug Zeit zum Reifen.

Das Theobromin im Kakao kann von Haustieren, vor allem von Hunden, Katzen, Vögeln und Pferden sehr langsam abgebaut werden, und kann schon nach dem Verzehr kleiner Mengen zu einer Theobrominvergiftung führen, die nach anfänglichem Durchfall und Erbrechen mit schweren neurologischen Symptomen bis hin zum Tod verbunden sein kann.

 

Gmp+ zertifizierte Futterkohle das Anschubprojekt regionaler ökosozialer Wertschöpfungsketten

Erfreulich ist zu beobachten, wie sich der Mittelstand in Deutschland besonders in ländlichen Räumen in genossenschaftlichen Strukturen, Regionalwert AGs, Regionalfonds neu organisiert, um ökosoziale Wertschöpfungsketten zu schaffen.
Wirkungsvoller Anschub von Eigeninitiative setzt voraus, dass eine „Antreiber-Mannschaft“ vor Ort die unternehmerischen Menschen einer überschaubaren Region findet, sie zusammenbringt und eine wertschätzende Stimmung verbreitet.
Wie bei allen Investitionen steht die Ideenfindung im Vordergrund, die dann umgesetzt wird in Projektentwicklung/Business-Modellen, Zusammenbringen mit speziellen Partnern. Das Bekanntwerden als positives Beispiel wird kommuniziert, was den Regionalstolz hebt, Finanzierungen werden gefunden, in deren Focus individuelle, schnelle Lösungen liegen.
Businessidee für ökosoziale Wertschöpfungskette im ländlichen Raum.
Herstellung von Pflanzenkohle und deren Kaskadennutzung bis zur terra preta
Die Businessidee stützt sich auf die Forschungen des Ithakainstituts zu Pflanzenkohle und deren Kaskadennutzung in der Landwirtschaft.
Was das  Ithaka  Institut für Ökologie und Klimafarming sagt:
Pflanzenkohle und deren Kaskadennutzung bis zur terra preta gem. Ithaka Institut:
Neben der Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls, durch den Einsatz von Pflanzenkohle bei der Fütterung verbessert der Einsatz von Pflanzenkohle in der Einstreu im Stall das Stallklima, verringert Klimagasemissionen (vor allem Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Methan) und reduziert die Bildung und Ausbreitung von Krankheitserregern. Zugleich wird die Pflanzenkohle mit Nährstoffen aufgeladen, mit nützlichen Mikroorganismen besiedelt, und die reaktiven Eigenschaften der Kohle werden durch die Anreicherung mit funktionellen Gruppen auf den riesigen Kohleoberflächen erhöht. Der Stall kann so zur Produktionsstätte von Terra Preta ähnlichen Substrate genutzt werden. Futterkohle in der Tierhaltung als Silagezusatz als Zusatzfutter. Als Kohle als Futter, als Einstreu im Stall, als Mittel zur Güllebehandlung: Nutzen für die Allgemeinheit: weniger Antibiotikaeinsatz in der tierhaltung bei Behandlung der Gülle mit Kohle kann die Nitratauswaschung ins Grundwasser bis zu 80% gesenkt werden.

In einer  ökosozialen Wertschöpfungskette muss das Ziel sein:

    • die Pflanzenkohle ist in der Region zu erzeugen und gem. der Kaskadennutzung nach Ithaka dort breitflächig in der Landwirtschaft lokal zum Einsatz zu bringen.
    • In der Region wird die produzierte Pflanzenkohle zum Vertrieb weiter mit Nährstoffen und Mikroorganismen angereichert, vermahlen, gepresst, verpackt und in der Region durch akquirierte Forschung publiziert.
    • rund um die Thematik neben Schadstoffsicherung/-abbau und der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit werden regional anfallender Biomasseabfälle zur Steigerung der Ressourceneffizienz und der regionalen Wertschöpfung erkannt und forciert.
    • Ideen zur Optimierung der Gesamteinnahmen durch  Nutzung der beim Produktionsprozess anfallenden Energien, Pyrolysegase, Wärme, Strom werden zu neuen Projekten, Businessplänen.

Produktion von Tierfutterkohle
Nur wenn die biologische Kette in allen Kakadenschritten gewährleistet ist, ist die Region in der Lage sich von den Kohlen, die auf fast jedem Fleck der Erde erzeugt werden zu positionieren.
Um m.A. zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland Futterkohle in Menge absetzen zu können, muss Futterkohle Gmp+ zertifiziert sein. Der Begriff Biochar ist in Deutschland wegen der Vorsilbe (Bio) und seiner damit verbunden Irreführung nicht zielführend. Es ist der Begriff zertifizierte Pflanzenkohle zu verwenden
Was spricht für die Herstellung von GmP+zertifizierter Futterkohle?
Das Wegbrechen ganzer Tierbestände, der deswegen immer höhere ansteigende Antibiotikaeinsatz, die Klage der EU gegen Deutschland wegen des zu hohen Nitrateintrages ins Grundwasser. Argumente die ausgelobt werden können: der Nutzen für die Allgemeinheit: weniger Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung, bei Behandlung der Gülle mit Kohle kann die Nitratauswaschung ins Grundwasser bis zu 80% gesenkt werden.
Nach Berechnungen des Ithaka Institutes benötigen allein die Nutztiere in Deutschland 2 Mio. Jahrestonnen Futterkohle
Kosten Holzkohle pro Kuh ca. 25 Cent am Tag.
Wie ist die Absatz- und Preissituation in Deutschland und Österreich für Gmp+ zertifizierte Futterkohle
Der Absatzweg ist durch die z. Zt geltenden Verordnungen vorgegeben.
Der Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierfütterung ist von der Europäischen Gemeinschaft (EG) in der Verordnung (EG) Nr. 68/2013 der Europäischen Kommission vom 16. Januar 2013 geregelt (Verordnung (EG) Nr. 68/2013).
Sofern die für Futtermittel vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden, ist der Einsatz von Pflanzenkohle als Futtermittel in Deutschland grundsätzlich zulässig. Neben Gmp+ gibt es das European Biochar Certificate (EBC). Dieses kontrolliert und zertifiziert als freiwilliger Industriestandard seit Januar 2016 auch die Qualität von Pflanzenkohle für den speziellen Einsatz in der Tierfütterung. Die Nutzung des EBC-Futter-Zertifikats garantiert einerseits die Einhaltung aller von der EG Verordnung vorgeschriebenen Grenzwerte für Futtermittelt und zertifiziert darüber hinaus die nachhaltige Herstellung und Anwendung sowie weitere Pflanzenkohle relevante Kriterien
In Deutschland sind die meisten Viehhaltungsbetriebe QS, GMP+ oder Bio zertifiziert. Während das GMP+ Pflanzenkohle auf seiner Futtermittelliste führt, ist dies weder bei QS, noch bei den verschiedenen Biozertifizierungen bisher der Fall.
Der Verkauf ist nicht möglich an:
AMA Teilnehmer (Österreich).
AMA akzeptiert nur die DLG Positivliste aus Deutschland. Es gibt derzeit keine gegenseitige Anerkennung der Positivliste zwischen AMA und GMP+. Der Versuch Pflanzenkohle in die DLG Positivliste aufzunehmen wurde bereits mehrfach abgelehnt.
Hier ist bis auf weiteres Bürgerengagement notwendig.
Facit: Futterkohle GmP+ zertifiziert kann verkauft werden an konventionelle Betriebe, GMP+ zertifizierte Betriebe.
An Ökolandwirte nur über Umwege, da nicht in der DLG Positivliste Um eine QS-Zertifizierung von Pflanzenkohle zu ermöglichen, müsste Pflanzenkohle zunächst als Einzelfuttermittel in die Positivliste bei der Normenkommission Einzelfuttermittel des Zentralausschusses der Deutschen Landwirtschaft aufgenommen werden. Hierfür ist die Antragstellung einer oder mehrere Hersteller nötig, wobei die Antragsteller die Wirksamkeit und Sicherheit des Futtermittels nachweisen müssen. Für die Zulassung in der biologischen Tierhaltung müssten die Hersteller von Pflanzenkohle oder Pflanzenkohleprodukten entsprechend beantragen, diese auf die FIBL-Betriebsmittelliste Deutschland bzw. Österreich zu setzen.

Herstellung von Pflanzenkohle in industriellem Umfang für die Nutztierfütterung( Gmp+zertifizierte Futterkohle)in der Region
Mit dem Schottdorfmeilersystem durch Hintereinanderschalten von 10 Meilern
Investitionsvolumen ca. 5 Mio Euro
Wenn die praktischen Werte aus dem Betrieb der Schottdorfanlagen mit den Angaben auf der Carbon Terraseite übereinstimmen, kann der Nachfrage nach zertifizierter Futterkohle in industriellen Mengen mit diesem Meilersystem wie folgt nachgekommen werden.
10 hintereinandergeschaltete Schottdorfmeiler würden 7000 Tonnen Futterkohle im Jahr erzeugen. Wobei aus 5 t Input ca. 1t zertifizierte Futterkohle hergestellt wird.
Die Schottdorfmeilertechnologie ist in der Lage Futterkohle zertifiziert nach GMP+ und gem. den Veröffentlichungen im 10 Terra Preta newsletter vom 7.11.2016 ist E 153. Kohle mit 95 % Kohlenstoff herzustellen.
Gem. den geltenden Vorschriften dürfen für zertifizierte Futterkohle nur Hackschnitzel verwendet werden. Bei der Produktion von Futterkohle würden die Schottdorfmeiler in einem kontinuierlichen Prozess betreffend Temperatur und Verweildauer laufen.
Sollte eine andere Biomasse als Hackschnitzel für Kohle als Futtermittel zugelassen werden, könne bei der Meilergeneration 2 als input jede Stückelung eingesetzt werden. Körner, Faser…wichtig sei nur nicht höher als 15 % Wasser.
10 Meiler entsprechen einer Investition von 5 Mio Euro,
Bei einem cash Flow von Euro 300 pro Tonne Futterkohle läge die Amortisation bei 2,1 Mio. € pro Jahr.
Bei Kosten der Hackschnitzel von EUR 100 pro Tonne und 5 Tonnen Hackschnitzel pro 1 Tonne Kohle liegen die Kosten bei EUR 500 . Dann die laufenden Betriebskosten dazu (EUR 100-200 pro Tonne) damit bei EUR 600-700 und damit bei einem Verkaufspreis von EUR 900-1200, wenn der Cash die angenommenen EUR 300-500 pro Tonne sein soll.
GmP+ zertifizierte Futterkohle wird in Deutschland, wenn man Sie bekommt für 1300 Euro netto angeboten.
Das Projekt  Herstellung  Gmp+ zertifizierte Futterkohle, eingebunden in ein regionales Konzept, das sich in der Marketingstrategie wiederfindet, bedarf vieler Antreiberpersönlichkeiten. Sie sitzen im Einkauf der Hackschnitzel, am richtig gewählten Standort, im professionellen Vertrieb und dort wo es darum geht die  Gesamteinnehmen zu optimieren, indem die bei der Produktion anfallenden Stoffe Strom, Wärme, Gase, Öle, Teer genutzt werden und in neue Projekte einfließen.
Andere Kohlen sind in großen Mengen am Markt.
Der größte Anteil von Holzkohle in Deutschland wird importiert. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Jahr 2015 rund 227.000 Tonnen Holzkohle im Wert von 96,8 Millionen Euro importiert. Beim Dividieren kommt man auf einen durchschnittlichen Preis von EUR 426 pro Tonne.

Wie für den Eigenbedarf Holzkohle für Hof, Stall, Garten, Felder, Terra preta herzustellen  ist.
Herstellung von Kohle für den Eigenverbrauch z.B. in einer einer Genossenschafts -Retorte als Betreibergesellschaft
Die Antreiberpersönlichkeiten dieses Lokalprojekte sind gefragt bei der Erstellung der organisatorischen Struktur und der Auswahl der Genossen. Die Inputmaterialien  definieren sich nach den Bedürfnissen der Genossen, welche Biomasen stehen zu welcher Zeit in welcher Eigenschaften, Sortenreinheiten zur Verfügung. welche  Herstellertechnologie, dem Standort, die einfache Logisitik am Standort, das Erwirken der Betreibergenehmigung.

Herstellung von Kohle für den Eigenverbrauch mit der Kon-Tiki technologie
Die Kon-Tiki Technologie  vorgeschlagen von Ithaka  Institut für Ökologie und Klimafarming – Pflanzenkohle Produktion. Das Ithaka Institut hat die Anleitung zum Bau der Kon-Tikis als open source zur Verfügung gestellt und in Veröffentlichungen das Verfahren nachvollziehbar erklärt. Auf diese Weise konnte sich die Technik in weniger als einem Jahr in über 25 Ländern verbreiten. 10 Monate nach der ersten Veröffentlichung werden weltweit bereits in über 500 Kon-Tikis verschiedenster Designs Pflanzenkohle hergestellt und in Verbindung mit organischen Nährstoffen als Bodenverbesserer eingesetzt. Jeder Landwirt auf der Welt kann damit seine eigene Holzkohle erzeugen.

Der Kleinpyrolysekocher Chiantico
Der Pyrolysekocher Chiantico erzeugt wertvolle Pflanzenkohle in jedem Garten oder Hof während auf ihm energieeffizient gekocht wird.

Wie man aus der selbst erzeugten KohleTerra preta herstellt.
Wie gestaltet man die Nutzungskaskade der Pflanzenkohle weiter?( dazu freue ich mich auf die Gespräche mit Herrn Dr. Hans Tschirch Fa. BonAgro GmbH  Leobersdorf)nachfolgenden  Kommentare

Holzkohleerzeugung in genossenschaftlicher Bürgerhand

Die Holzkohlerzeugung  als Pilot- und Innovationsprojekt  für das  Ausseerland in genossenschaftlicher Bürgerhand zu legen ist  das Ziel.
Schottdorfmeiler stellen in großindustriellem Umfang Holzkohle her, erzeugen dabei Strom ohne nennenswerte  Immision und Emission.

Das Potential  für die Region liegt in der Gewichtung Holzkohleerzeugung als Pilotprojekt in Bürgerhand. Die Region als opinion leader, Vorreiter, Vordenker, die genossenschaftlich produziert, Arbeit und Mehrwert in neuen wirtschaftlichen und ethischen Konstellationen schafft.
Die Holzkohlerzeugung im Segment Biochar als Futterkohle, für Terra preta, Einsatz in der Landwirtschaft für Stallpflege, Bodenpflege und Güllezusatz kann als Bürgerprojekt erfolgreich sein, wenn die Investition in Schottdorfmeiler für Holzkohleerzeugung nicht nur aus der für Investoren üblichen Sicht gestellt wird, sondern wenn als Entscheidungsparameter auch gewichtet wird, was ist auch für den anderen, die Region,  die Umwelt wichtig.
Der Marktdruck, die Nachfrage von Seiten der Endkunden nach Biochar ist da, vergleichbar mit der Nachfrage nach dezentralen Energieanlagen.
Bei Biochar sind es zur Zeit sehr viele autarke End- und Nischenkunden, die mit ihrer Nachfrage das Angebot früher oder später auch für die breite Masse erzwingen werden. Wenn das geschafft ist, springen Investoren an.

Die gesetzlichen Voraussetzungen sind für den  großen Investorenwurf Biochar/ Futterkohle/ Terra preta/ Landwirtschaft Gülle/jetzt noch nicht komfortabel vorhanden.
status quo:
Pflanzenkohle ist als Einzelfuttermittel gelistet. In der betrieblichen Praxis wird das Produkt anderen Futterquellen in entsprechenden Dosierungen beigemischt.
VERORDNUNG (EU) Nr. 575/2011 DER KOMMISSION
vom 16. Juni 2011
zum Katalog der Einzelfuttermittel

VERORDNUNG (EU) Nr. 68/2013 DER KOMMISSION
vom 16. Januar 2013
zum Katalog der Einzelfuttermittel
Teil C
Verzeichnis der Einzelfuttermittel
Seite 51
Nummer: 7.13.1
Bezeichnung: Pflanzliche Kohle [Holzkohle]
Beschreibung: Erzeugnis, das durch Verkohlung von Pflanzenmasse gewonnen wird
Obligatorische Angaben: Rohfaser
GMP+ Erzeugnisse (Stand 07.11.2016)
7.014
Pflanzliche Kohle
Erzeugnis, das durch die Verkohlung von Pflanzenmasse gewonnen wird
(unverarbeitete Holzschnitzel vom Wald)
————-
DüMV (Düngemittelverordnung)
Verordnung über das Inverkehrbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln
7.1.10
Kohlen Braunkohle, auch Leonardit, Xylith, nicht als Rückstand aus vorherigen Produktionsoder Verarbeitungsprozessen
Holzkohle aus chemischunbehandeltem Holz

Verwendung:
– als Ausgangsstoff für Kultursubstrate,
– als Trägersubstanz in Verbindung mit der Zugabe von Nährstoffen über zugelassene Düngemittel,
– Xylith, Leonardit auch als Bodenhilfsstoff.
———————————————-

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2092/91 DES RATES
vom 24. Juni 1991
über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen
Erzeugnisse und Lebensmittel
Grundregeln des ökologischen Landbaus für Agrarbetriebe
Anhang 1

B. TIERE UND TIERISCHE ERZEUGNISSE […]
Kap. 5, Krankheitsvorsorge
5.1 – 5.4
sowie
Anhang 1

A. PFLANZEN UND PFLANZENERZEUGNISSE
Kap 2.3, 2.4
Pflanzenkohle ist ein Trägerstoff für Mikroorganismen. Die Gülleaufbereitung ist nicht explicit festgelegt. Die Kompostierung unter 2.3 und 2.4 ist unter dieser Sichtweise ggf. auch möglich (aber immer jeweils auch Auslegungssache des Kontrolleurs)

Die durch Schottdorfmeiler produzierte Holzkohle ist GmP+ zertifiziert und darf verkauft werden als:
Einzelfuttermittel gemäß
GMP+ Erzeugnisse (Stand 07.11.2016)
7.014
Pflanzliche Kohle
Erzeugnis, das durch die Verkohlung von Pflanzenmasse gewonnen wird
(unverarbeitete Holzschnitzel vom Wald)
———————————
Verkauf an:
Landwirt/Personen ohne Anschluss an einen Systemverbund (z.B. QS, Demeter, etc.)
GMP+ Teilnehmer
QS Teilnehmer (Deutschland) (Es gibt in Deutschland eine Übereinkunft der gegenseitigen Anerkennung zwischen GMP+ und QS)

der Verkauf ist nicht möglich an:
AMA Teilnehmer (Österreich).
AMA akzeptiert nur die DLG Positivliste aus Deutschland. Es gibt derzeit keine gegenseitige Anerkennung der Positivliste zwischen AMA und GMP+. Der Versuch Pflanzenkohle in die DLG Positivliste aufzunehmen wurde bereits mehrfach abgelehnt.
Hier ist bis auf weiteres Bürgerengagement notwendig.

FiBL/ InfoXgen Konformitätserklärung für die zertifizierte Kohlen gibt es nicht, weil Biochar nicht im Positivkatalog aufgeführt ist. 
In der  ökologischen Landwirtschaft darf Schottdorffutterkohle Carbon terra GmP+ wie alle anderen zertifizierten Kohlen nur als Hausmittel nicht als biologisches Futtermittel oder Futterkomponente verkauft werden.
Um eine QS-Zertifizierung von Pflanzenkohle zu ermöglichen, müsste Pflanzenkohle zunächst als Einzelfuttermittel in die Positivliste bei der Normenkommission Einzelfuttermittel des Zentralausschusses der Deutschen Landwirtschaft (http://www.dlg.org/positivliste_antrag.html) aufgenommen werden. Hierfür ist die Antragstellung einer oder mehrere Hersteller nötig, wobei die Antragsteller die Wirksamkeit und Sicherheit des Futtermittels nachweisen müssen. Für die Zulassung in der biologischen Tierhaltung müssten die Hersteller von Pflanzenkohle oder Pflanzenkohleprodukten entsprechend beantragen, diese auf die FIBL-Betriebsmittelliste Deutschland bzw. Österreich zu setzen.

Eine Konformitätserklärung von FiBL zum Einsatz von Carbon Terra Pflanzenkohle ( Schottdorfmeilerkohle) als Düngerzusatz (Dünger-, Gülle-, Mist- und Biogaszusätze) liegt derzeit nicht vor.

Der Einsatz von Pflanzenkohle als Futtermittel im ökologischen Landbau ist derzeit nur über Umwege (wie oben beschrieben) möglich.
AKTIVKOHLE
Futterkohle zertifiziert durch das EBC-Futter Zertifikat anstelle GMP+  Zertifizierung
Das EBC Futter Zertifikat zertifiziert wie die GMP+ Zertifizierung lediglich die Qualität der Pflanzenkohle sowie die Umweltverträglichkeit ihrer Herstellung. Der Qualitätsnachweis erfolgt nach den EU-Futterrichtlinien. Diese Zertifizierung wurde bereits in Hinsicht auf die Aufnahme von Pflanzenkohle auf die DLG-Positivliste und in QS erstellt. Insofern hilft das EBC für die Zulassung als Futtermittel, kann momentan die oben gekennzeichneten Umwege nicht ersetzen, sondern nur erleichtern.

Als Investitionsprojekt in NICHTBÜRGERHAND dürfte Holzkohleerzeugung für die Bereiche Industrie, Kläranlagen, Chemie etc. durchgehen.
Anders als für Biochar muss die Holzkohleerzeugung für diese Sektoren nicht aus hochwertigen Holzhackschnitzeln stammen. Möglich wäre z.B. die Holzkohleerzeugung mit Schottdorfmeilern aus Biomasse bestehend aus Ast- und Wipfelmaterial, das in der Region viel anfällt.

Hier gäbe es einen weiteren Bereich in dem eine Investition von ca 6-8 Mio € sinnvoll wäre.
Die Errichtung und der Betrieb eines Werkes zur Reinigung gebrauchter Aktivkohle
Gebrauchte Aktivkohle, die in Biogas-, Klärgas-,Grubengas-Deponiegasanlagen als Abfall anfallen, müssen entsorgt werden. Es gibt jetzt ein Verfahren, das diese Aktivkohlen vollständig reinigt , so dass diese Aktivkohlen für dieselbe oder andere Anwendungen eingesetzt werden kann.

Weiterführende Links:

    • Definition von Biochar. In einem mehrjährigen Diskussionsprozess hat die AAPFCO (Association of American Plant Food Control Officials) in den USA eine Definition für Biochar unter der Nummer Official 2016WAPg74 OP69t vorgelegt
    •  Allmende als Weg aus der Krise kennt unsere Rechtsordnung nicht, weswegen die Rechtsform  eG  mir zu passen scheint, denn oberste Leitmaxime einer eG ist die gesetzlich vorgegebene Förderung der Mitglieder, die primär über Leistungsbeziehungen zwischen den Mitgliederwirtschaften (private Haushalte, Betriebe) und dem Gemeinschaftsunternehmen erfolgen soll. Insofern verfolgen Genossenschaften vorrangig ökonomische Zwecke. Wesensmerkmale, die den Kern der Genossenschaftsidentität bilden, sind neben dem Förderungsprinzip die Grundsätze der Selbsthilfe, der Selbstverantwortung, der Selbstverwaltung und das Identitätsprinzip. Letzteres besagt, dass die Miteigentümer/Träger zugleich Geschäftspartner (Abnehmer, Lieferant) und Eigenkapitalgeber sind (Dreifachbeziehung).
    • Granulierte Aktivkohle ein Review halb und grosstechnischer Untersuchungen

Terra Preta Schwarzerde herstellen mit Holzkohle

A) Terra Preta Schwarzerde:
Kreisläufe schließen, Boden beleben, Erträge steigern, das Klima schützen

Terra Preta Herstellung für den Kleingarten
1. Weg eins:
Fermentation (anaerob)

a) Küchenabfälle mit Milchsäurebakterien oder sogen. effektiven Mikroorganismen mischen in Bokashi-Eimern, bei denen sich bildende Flüssigkeit per Hahn abelassen wird (1:10 mit Wasser verdünnen und im Garten ausgießen)
zu Bokashi machen, Holzkohle mit Körnung 0 bis 10 mm dazwischen streuen. Ist der Eimer voll, in den Garten auf extra Haufen ausleeren und mit Plane abdecken. Wenn das Material nach 3 bis 6 Wochen (je wärmer, desto kürzer die Zeitspanne)
nicht mehr säuerliche riecht sondern nach Pilzen und Walderde duftet, dann auf die Beete aufbringen

b) bei etwas größeren Mengen:
Terra preta Rezpt Helmuth Focken Biotechnik e.K. Sagawe
Klassische Mischung:
1. Frisches Grüne jeglicher Art, ca. 50% (hier frisch mit Messerschredder geschredderter Obstbaumschnitt),
2. Dung jeglicher Art ca. 30% (hier Ponydung)
3. Pflanzenkohle mit ca. 50% Staubanteil (10 bis 15%)
4. Gesteinsmehl (ca. 5 bis 10%)
5. Mikroorganismen (z.B.von EM-Chiemgau.de)
6. Regenwasser

Alles gut mischen und anfeuchten, dann abgedeckt unter einer Plane mit Kontakt zum Boden ca. 3 bis 6 Wochen (je höher die Außentemperaturen, desto kürzer die Zeitdauer) fermentieren, wenn es nußig / pilzig riecht, ist es fertig.

Rezept terra preta Sagawe Helmuth Focken Biotechnik e.K
Ein prächtiger Terra Preta Garten innerhalb eines Sommers. Foto: Heise, Bildungszentrum Ith

Entweder kleine Flächen mit einer Stärke bis zu 15 cm bedecken, oder das Material in Pflanzlöcher geben oder in Saatrillen. Bei Jungpflanzen, die es nicht so basisch sondern eher etwas sauer mögen, oben drauf normalen Gartenboden geben, sind die Pflanzen größer, kommen sie mit der ph-neutralen Schwarzerde gut zurecht.

Terra Preta Herstellung für den Kleingarten
2. Weg zwei:
Kompostierung (aerob)den Komposthaufen betreiben wie üblich, allerdings jede Gabe mit ca.15% Holzkohle
mischen, gut feucht halten, am besten mit RegenwasserWasser wird gespeichert. Nährstoffe werden gespeichert, waschen
nicht aus, sind aber verfügbar für die feinen Haarwurzeln der Pflanzen.

Rezept Terra Preta Sagawe Helmuth Focken Biotechnik e.K.
Terra Preta Smoothie-Draußenküche: Foto: Rainer Sagawe

Terra Preta Herstellung für den Kleingarten
3. Weg drei:
Fütterung der Terra Preta Schwarzerde
Spezielle Anwendung für Klein- und Hausgärten:
In der Terra Preta Draußenküche werden Küchenabfälle mit Urin und Holzkohle und Regenwasser gemischt.

    Diesen Brei unter den Mulch auf die Beete geben. Nach einigen Tagen naschen hier die Bodenlebewesen:
Terra Preta Rezept Sagawe Helmuth Focken Biotechnik e.K.
Terra Preta Schwarzerde, gemulcht mit frischem Rasenschnitt; nach wenigen Tagen schon wimmelt es vor Kompostwürmern; Asseln und anderen Bodenlebewesen. Achtung: dieses Verfahren funtktioniert nur auf Terra Preta Schwarzerde oder anderem gutem Humusboden, bei wenig belebtem Standardboden funktioniert das nicht, es kann zu Schimmelbildung kommen. Foto: Rainer Sagawe

B) Terra Preta Herstellung in der Landwirtschaft:
Hans Peter Schmidt (Ithaka-Institut, Schweiz) und Christoph Fischer (em-chiemgau) haben in vielen Versuchen effiziente Verfahren entwickelt, Pflanzenkohle, Kompost und Rinderurin, Gülle miteinander zu mischen und auf Feld und Weide aufzubringen.
Rezpt Terra Preta Sagawe Helmuth Focken Biotechniuk e.K.

Rezept für terra Preta sagawe Helmuth Focken Biotechnik.e.K
In Nepal bis zu 364 % Wachsstumssteigerung durch Pflanzenkohle und Rinderurin. Foto: Hans Peter Schmidt

Bei gärtnerischer Anwendung: Pflanzlöcher mit Kompost befüllen, darauf eine Mischung aus Rinderurin und Pflanzenkohle geben und alles gut mischen.
Ergebnis bei Herrn Bauer Unkelbach, Chiemgau:
Er düngt seine Wiese nur noch eimal (früher zweimal)mit einer Gülle-Holzkohle-Mischung. Kühen gibt er 2% Pflanzenkohle ins Futter,das senkt die Tierarztkosten erheblich. Pflanzenkohle in der Gülle bewirkt das Verschwinden des Ammoniak-Gestanks, die Nährstoffe gehen nicht mehr in die Luft, bleiben erhalten.

Rezept terra Preta Sagawe Helmmuth Focken Biotechnik e.K
Baum- und Strauchschnitt können zu Pflanzenkohle umgewandelt werden. Foto: Rainer Sagawe

Herr Unkelbach stellt Pflanzenkohle aus Baum- und Strauchschnitt von der Gemeinde her.
youtube video zeigt die Produktion und den Einsatz der Pflanzenkohle im Stall und auf dem Land bei Bauer Unkelbach.

Prof. Dr. Claudia Kammann (Geisenheim) wies nach, dass ab einer gewissen Konzentration von Pflanzenkohle sich zum einen die Lachgas und Methan-Emmission um bis zu 60% reduzieren (Klimaschutz), Nitrat wird gebunden, das Grundwasser wird geschützt.

Prof. Bruno Glaser (Halle) führte Versuche mit Maisanbau und Pflanzenkohle im Wendland durch.

Prof. Dr. Monika Krüger (ehem. Uni Leipzig) wies nach, das Ehec-Bakterien, Streptokokken und andere nach Fermentation der Terra Preta Zutaten nicht mehr nachweisbar waren.

Prof. Dr. mult. Dr. h. c. Konstantin Terytze, FU Berlin, betreute das Terra Boga
Pilotprojekt im botanischen Garten in Berlin.

Durch erhebliche Ertragssteigerungen werden in der Landwirtschaft Flächen frei, die Agroforstwirtschaft ermöglichen. Gesteckte Weiden und Pappeln liefen alle drei Jahre lang Material für Holzhackschnitzel. Die daraus hergestellte Pflanzenkohle verbessert (belebt und gesättigt) wiederum die Erträge.

Terra Preta Pflanzenkohle Erdtrichter
Von Hans Peter Schmidt wieder entdeckt: die einfachste Methode, Pflanzenkohle herzustellen: einen Stapel Holz im Erdtrichter von oben anzünden und dann nachwerfen.

 

Terra Preta Holzkohleerzeugung Pyrolysekocher
Holzkohleherstellung mit Wärmenutzung: 5 Stunden kochen und zugleich 5 Liter Holzkohle erzeugen.

Der Pyrolysekocher Chiantico erzeugt wertvolle Pflanzenkohle während auf ihm energieeffizient gekocht wird.

Pyreg- Anlage Sagawe Helmuth Focken Biotechnik e.K Die Pyreg -Anlage stellt mehrere 100 t Holzkohle her
Schottdorfmeiler Holzkohle in industriellen Mengen

Holzkohlerzeugung Schottdorfmeiler Altaussee Helmuth Focken Biotechnik e.K
Schottdorf-Meiler, skalierbar bis zu mehreren tausend t / a Pflanzenkohle, macht in gößerer Konfiguration auch Strom.

Gerne stehe ich im nächsten Sommer auf Anfrage für einen Workshop zur Verfügung.
Rainer Sagawe, Galgenberg 11, 31789 Hameln-Tel.: 05151 – 56008

Die schwarze Erde aus dem Regenwald zeigt was sie kann!
Dokumentation Workshop Rainer Sagawe
Spannendes zum Hintergrund dieser über 7.000 Jahre alten Kulturtechnik der Indianischen Völker vom Amazonas.Gezeigt wird wie innerhalb eines Sommers blühende, fruchtbare Beete entstanden.

Warum die Herstellung von Schwarzerde im Vergleich zu erfolgreicher Kompostarbeit durchaus lohnt. Der Terra preta Praktiker und -Experte Rainer Sagawe erwidert der Argumentation im Artikel von Holger Baumann, wonach in hiesigen Breitengraden der Einsatz von Terra preta – »schwarzer Erde« – mit einem Anteil Holzkohlepulver bei der gärtnerischen Selbstversorgung unnötig sei !– Kompost ist Silber. Terra Preta ist Gold.
Artikel aus der Oya Zeitung anders denken anders leben.

Holzkohleerzeugung im Ausseerland Biochar

Nicht nur als Pilot- und Innovationsprojekt wäre die Holzkohleerzeugung im Ausseerland wünschenswert.  Schottdorfmeiler stellen in großindustriellem Umfang Holzkohle her, erzeugen dabei Strom ohne nennenswerte  Immision und Emission.
Holzkohleerzeugung im Ausseerland  soll so oft wie möglich auch im Privatbereich ein Thema sein. Wie die Grosse, so ist auch die keine Kreislaufwirtschaft der Holzkohleerzeugung im Ausseerland  energieeffizient und sensibilisiert für die größeren regionalen Kreisläufe,  regionale Stoffströme, wie Grünschnitt zu Pflanzenkohle umzuwandeln, diese durch Fermentation und / oder Kompostierung zu sättigen und zu beleben und dann den Humusgehalt der regionalen Böden zu verbessern.
Holzkohle Biochar ausgebracht auf Agrarflächen bringt Wachstumssteigerung, Grundwasserschutz, die Pflanzenkohle hält die Nährstoffe pflanzenverfügbar fest, der Regen wäscht diese nicht aus.

Holzkohleerzeugung im Ausseer Land Biochar Chantico
Kleine Pyrolysekocher arbeiten wie die grossen Schottdorfmeiler nach dem Prinzip der Holzvergasung. Ein Glutnest arbeitet sich von oben nach unten durch das eingefüllte, trockene Brennmaterial. Das dabei frei werdende Gas wird verbrannt, übrig bleibt Holzkohle.

Der Pyrolysekocher erzeugt wertvolle Pflanzenkohle während auf ihm energieeffizient gekocht wird.
Mit einem Input von ca. 8 kg kann bis zu 5 Stunden gekocht werden und dabei wird ca.40 % Holzkohle (vom Input) erzeugt. Eine lohnende Investition um Holzgartenabfällen  dem biologischen Kreislauf wieder zuzuführen und gleichzeitig  die Energie zum Kochen zu nutzen.
Sinnvoll ist auch,  den invasiven Neophyten den Sacharin Staudenenknöterich zu verheizen. Der Staudenknöterich hat eine höhere Energieeffizienz als Holz.

Altaussee wesentlich gesund: Aktivsauerstofftherapie in Aussee.

Altaussee wesentlich gesund:  Aktivsauerstofftherapie in Aussee.
Wäre es nicht schön, hier eine neue Dienstleistung in der Gesellschaft zu etablieren.
Eine innovative Dienstleistung, die für Menschen aller Altersgruppen erbracht werden kann, um ihnen zu helfen wesentlich gesund zu bleiben.
Eine solche Dienstleistung kann zum einen in der Hand eines sensiblen, kundenspezifisch arbeitenden, engagierten Menschen eine Vollexistenz schaffen und dabei vielen anderen helfen gesund zu bleiben.
Optimal wäre eine Struktur, die das benötigte Medizintechnikgerät in das Eigentum mehrerer stellt und so die Behandlung möglichst vieler Menschen gewähleistet, zum Beispiel im Rahmen von betrieblicher Gesundheitförderung, Förderung von Senioren, Kindern, Flüchtlingen, Obdachloser etc. Eine genossenschaftliche Organisation oder entsprechend der deutschen Regionalwert AGs ist eine regionale, rechtliche Einbindung gleichemaßen denkbar wie eine einfache Interessengruppe in Form einer BGBgesellschaft. Auch als neue Form der Allmende ist eine Anschaffung denkbar. 

Die Idee:
Die Ozonbehandlung, Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes außerhalb von Arztpraxen zu etablieren.
Nachdem das Patent des diese Behandlung ermöglichenden Gerätes lange in der Schublade  eines  Großkonzerns unter Verschluss war,  soll der Nutzen der Erfindung einer großen Anzahl an Menschen zur Verfügung stehen, um sie einem möglichst großen Nutzerkreis zugängig zu machen.
Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes  für eine schmerzfreie Kariesbehandlung z. B auch bei  MIH Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation
Es handelt sich um eine effiziente, hochwirksame, schmerzlose, nebenwirkungsfreie Mundbehandlung, die darauf abzielt schonend  z. B. Karies, Aphten, Herpes, Mundgeruch entgegenzuwirken.
Bei größeren Kindern, die an der immer häufiger auftretende Erkrankung MIH Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation leiden, kann die Behandlung mit Ozon Vorteile bringen. Weiches Dentin kann härter werden, kariösen Läsionen können sich bessern, Fluoridierungsmaßnahmen müssen bei den Kindern nicht angestrengt werden. Als schmerzfreie Kariesbehandlung führt eine solche Behandlung zu einem Angstabbau , so dass alle Kinder stress- und angstfrei zur nächsten Behandlung kommen. Die  Kinder werden mit der Ozonbehandlung von einer risikobehafteten Prämedikation oder gar einer Vollnarkose bewahrt.

Mit dem ausgereiften Medizintechnikgerät der Firma  MEDOH® GmbH Medizintechnik  kann in einer innovativen Ozontherapie, der ganzen Kiefer in einem Schritt behandelt werden.
Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes Altaussee Franchie oder Eigenregie

Das Medizintechnikgerät Dentozon mobile o3 kann auch ausserhalb einer Arztpraxis von einer medizinisch ausgebildeten Person Arzthelfer/in, Heilpraktiker/in, Zahnarzthelfer/in, Altenpfleger/in eigenverantwortlich bedient werden.

 Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes dessen Wirkprinzip ist, die selektiv bakterientötende Wirkung des atomaren Sauerstoffs O (in status nascendi). Er  greift zerstörerisch die Zellmembranen aller zellkernlosen (prokaryontonen) Zellen, wie es Bakterien sind, in Sekundenschnelle an.
Bei den Bakterien werden in der Zellmembran Kohlenstoffdoppelbindungen aufgebrochen. Ozon reagiert mit den Proteinen der Membranzellwände, die eine negative Ladung haben und zerstört dabei Karies und Bakterien.
Der eigentliche Angriff erfolgt in Millisekundenschnelle wegen der elektrisch negativen Ladung der Zellmembranen der Bakterien. Die Zellmembranen enthalten kein Cholesterin, das die Membran schützen würde.
Die körpereigenen Zellen des Menschen haben einen Zellkern (eukaryonten Zellen) und enthalten in den Zellmembranen Cholesterin, dadurch bleiben diese Zellen für Ozon unangreifbar.
Der Betrieb des Prophylaxezentrums mit Aktivsauerstoffanwendung als Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes ist sowohl in Eigenregie oder im Franchise möglich.
Ist das Projekt Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes für Viele eingebettet in ein regionales Gesamtkonzept z.B. Nachhaltigkeit/ z.Ausseerland/ Ennstal, das eine neue, zukunftsfähige Geld- und Wirtschaftsordnung ( z.B. Genossenschaft/ Allmende/ Stiftungs- GmbH & co KG etc ) für Mensch und Natur zum Ziel hat, dann sind die stationären Franchisenehmergeschäfte für das Franchisegeberunternehmen mehr als ein Vertriebskanal. Sie sollen Werte und Philosophie erlebbar machen.
Ist das Projekt Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes für Viele eine Genossenschaft dann ist sie ein Joint Venture ihrer Mitglieder mit genau definiertem Geschäftszweck. Zum Beispiel Aktivsauerstoffbehandlung des Mundraumes als betriebliche Gesundheitsvorsorge.
Die Besonderheit besteht darin, dass die Eigentümer auch die Kunden, die Lieferanten der Genossenschaft sind. Nicht ein Investment von Eigentümern steht im Vordergrund sondern eine Leistungsbeziehung. Entscheidungen, wie die Aktivitäten der Genossenschaft haben sich danach auszurichten, ob sie Werte für Ihre Eigentümer schaffen.

Die Kosten des Dentozon Medizintechnikgerätes betragen 11990,00 Euro
Leasing ist mit  und ohne Mietsonderzahlung möglich.
Die monatliche Rate beträgt ca. 250 Euro.
Wird das Gerät in der zahnärztlichen Praxis verwendet  und wird die Behandlung an 20 Tagen im Monat, 10 Mal am Tag durchgeführt  und mit 75 Euro pro Behandlung veranschlagt, so belaufen sich die monatlichen Einnahmen auf  15000,00 Euro.

 

 

 

 

Leitnervilla im ethischen Einkaufsführer von animal fair.

Altaussee vegan vegetarisch. Die Leitnervilla leistet Überzeugungsarbeit.
Es ist Unrecht, dass Tiere unter unwürdigen, qualvollen Bedingungen leben und sterben müssen, nur zu dem Zweck, dass Fleisch, Milch und Eier zu Billigstpreisen produziert werden. Leider ist auch bio ist nicht gesünder für die Tiere.

Wie die Macht der Saatgut- und Pestizidkonzerne  schon heute die genetische Grundlage unsere Ernährung bedroht, bedroht die Fleischindustrie die Grundlagen einer gesunden Bevölkerung. Sehr interessant das Video ein Bauer packt aus.
Um so mehr freue ich mich über die Aufnahme der Leitnervilla in den ethischen Einkaufsführers bei animal fair.
Meine Kunden und ich sind anderen Fackeln im Sturm und zugleich Weggefährten die sich am Blick erkennen. Das Wertschätzen des Lebewesens ist dabei eine Lebensnotwendigkeit.

Liebe Frau Janke,

Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass wir die „Leitnervilla“ auf der animal.fair-Facebook-Seite https://www.facebook.com/join.animalfair/posts/10154409263331878 und in unserem Ethischen Einkaufsführer http://www.animalfair.at/2016/06/leitnervilla/ vorgestellt haben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Post auf Ihrer Facebook-Seite teilen könnten.

animal.fair ist eine unabhängige und gemeinnützige NGO, die sich für ethischen, nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsum einsetzt. Die Arbeit basiert fast ausschließlich auf dem ehrenamtlichen Einsatz engagierter und idealistischer Menschen.

animal.fair wurde im Jänner 2010 mit der Absicht gegründet, die Öffentlichkeit über die wenig bekannten Zusammenhänge zwischen Konsumprodukten und dem dahinter stehenden Tierleid aufzuklären. Es geht animal.fair darum, über jene Produkte zu informieren, die ohne Ausbeutung und Leid von Tieren und Menschen und zudem umweltfreundlich erzeugt werden. Das Team von animal.fair glaubt an die Macht der KonsumentInnen und eine positive Veränderung für die Tiere, die Menschen und die Umwelt. Wir sind überzeugt, dass nicht nur die Gesellschaft, sondern auch jede und jeder einzelne Verantwortung übernehmen kann und soll.

Um es KonsumentInnen möglichst leicht zu machen, nachhaltige, tierfreundliche und ethisch erzeugte Produkte zu finden, hat unser gemeinnütziger Verein einen Ethischen Einkaufsführer erstellt. Diesen gibt es als große Online-Datenbank, als Gratis-App sowie als gedruckten Einkaufsführer.

Bitte halten Sie uns über Neuerungen und Änderungen im Sortiment/Geschäft (z.B. Kontaktdaten, Öffnungszeiten) auf dem Laufenden.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Das Team von animal.fair

office@animalfair.at

Der Ethische Einkaufsführer
fair  ökologisch – vegan – österreichweit

als Web-Guide, App und Taschenbuch

 

Powered by animal.fair www.animalfair.at

Gemeinnütziger Verein für Fairness gegenüber Tieren

 

Vorteile für Mitglieder bei über 100 ökofairen Partnern

http://www.animalfair.at/info/mitglied-werden

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luise.schintlmeister@animalfair.at

Schottdorfmeiler in Bad Aussee terra preta und E153

Schottdorfmeiler in Bad Aussee mit Kohle Kohle machen.
Futterkohle, Terra preta, E153.

Wäre es nicht schön mit einer umweltschonenden Methode Holz und andere Biomasse zu Kohle zu machen und damit mit einem für die Welt nützlichen Produkt Umsätze zu generieren, Arbeit zu schaffen, bestehende Energieanlagen zu optimieren. Das ganze eingebunden in ein Konzept Modellregion  Nachhaltigkeit/ Ausseerland/ Ennstal für Mensch und Natur. 
Das Projekt soll eingebunden sein in eine  neue, zukunftsfähige Geld- und Wirtschaftsordnung ( Genossenschaft/ Allmende/ Stiftungs- GmbH & co KG, Regionalwährung etc ).

Die Idee: Produktion von Holzkohle am Standort Bad Aussee. Schottdorfmeiler in Bad Aussee.
Biomasse wird in industriellen Mengen in die Bestandteile Gas und Kohle getrennen und dabei beide Komponenten optimal zu nutzen.

Die Nachfrage nach Kohle ist stark und kann bis auf weiteres nicht gedeckt werden.

  •  E 153 für Nahrung/ Medizin/ Kosmetik  5 my vermahlenDie chemische Zusammensetzung der Kohle ist identisch mit E153 Lebensmittelfarbstoff, (Kohlenstoffgehalt 95%) E 153 wird aber auf 5 bis 8 Micron vermahlen.
  •  Nutztiernahrung  ( geschätzter Bedarf 2 Mio Tonnen)
    Kosten Holzkohle pro Kuh ca. 25 Cent  am Tag
    Güllebehandlung mit Kohle die Nitratauswaschung ins Grundwasser wird bis zu 80% gesenkt
  • Bodenbearbeitung Ackerbau, Terra preta
  • Industrie
  • Kläranlagen

Der Schottdorfmeiler
Der Schottdorfmeiler ist in der Lage Biomasse in industriellen Mengen in die Bestandteile Gas und Kohle aufzutrennen und dabei beide Komponenten optimal zu nutzen. Die Schottdorfmeiler sind komplett rückbaubar und die Standflächen problemlos renaturierbar.
Emissions- und Immissionsseitig gibt es nichts weiteres als Co2 und Wasserdampf.
Untersuchungen des Pyrolysegases und der Gase, die aus dem Brenner rauskommen liegen vor.
Geräusche kommen von Schnecke, Betonmischer, Hammermühle. Es handelt sich um sehr geringe Immissionen.

Der Schottdorfmeiler in Bad Aussee
in Schloss  Duttenstein wird der Schottdorfmeiler wegen Renaturierunsabmachungen abgebaut werden und könnte innerhalb eines halben Jahres z.B. in Bad Aussee z.B.auf dem Gelände der Hackschnitzelwerks aufgebaut werden.
Neben den in Duttenstein stehenden Meilern ist es möglich innerhalb weniger Monate Batterien von Meilern herzustellen. Am besten wird sich die Batterie mit 10 Meilern bewähren.  Die Gruppe von 10 Meilern wird in einer Reihe aufgestellt und hat eine Länge von 11 Metern und eine Breite von ca. 6 Metern (Platzbedarf für Zuführung von Input Material, Abführung der Kohle, Ableitung des Pyrolysegases).
Lagersituation Holzhackschnitzel für 10 Meiler ca. ein halber  Hektar Grund, Halle ca. 800 Quadratmeter, Heizung nicht nötig

Die Anlage Handskizze zeigt das Prinzip der Anordnung der Meiler mit der gemeinsamen Input Zuführung und dem Anschluss an die Gasleitung zum Brenner

Jeweils 10 Meiler können an einen Brenner angeschlossen werden.Die 10 Meiler produzieren täglich ca. 15 t Pflanzenkohle und liefern mit dem Pyrolysegas ca. 4 MW thermisch, was eine Produktion von ca. 800 KW elektrisch ermöglicht. Davon werden dann ca. 400 KW für die Prozesswärme eingesetzt.
Für die Herstellung von 1 t Pflanzenkohle werden 5 bis 6 t Input Material (ca. 20% Wassergehalt ) eingesetzt. Bei dem Einsatz, wie z.B. in der Modellregion Bad Ausssee könnten umfangreiche Versuche durchgeführt werden, um den Einsatz der verschiedenen Input Materialien zu optimieren.

1 Meiler produziert pro Stunde ca 80 kg Kohle
Pro Tag ca 1-2 Tonnen. Der dazu benötigte Input x 5.
Es kann alles verwendet werden von Sägespänen bis  Holzabfällen ( max. 20 % Wasser)

Energiebilanz der Herstellung der Pflanzenkohle:
1 Meiler liefert mit dem Gas 400 KW thermisch, damit könnte man 80 KW elektrisch herstellen. Der Meiler benötigt 40 KW el. für den Betrieb. D.h. es wäre ein Überschuss von 40 KW el. zu erzielen. (Eine Anlage mit angeschlossener Dampfturbine wurde bisher noch nicht installiert.)

Neben Landwirtschaft, Tierhaltung, Pharma  ist die Nachfrage nach Pflanzenkohle von Seiten des Marktes  weltweit gross auch  in den Bereichen: Biogas/ Kläranlagenanlagen, Industrie.
Gärreste aus Biogasanlage als Input für Kohlemeiler.
Ein interessantes Projekt am Standort des Meilers ist die die Verkohlung der Gärreste aus Biogasanlagen. Hier lassen sich Förder- und Forschungsgelder für die Region Ausseerland generieren, um das Salzkammergut  aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken.
Bei der Herstellung von Biogas in üblichen Biogasanlagen wird nur ca. 1/3 der Energie, die in dem Inputmaterial enthalten ist,  im Prozess genutzt. Ein weiterer Teil der Energie befindet sich in den Gärresten und wird in üblichen Biogasanlagen nicht genutzt.
Die beste Möglichkeit ist es, die Gärreste mit Hilfe des Meilers zu verarbeiten.
Nach Trocknung und Brikettierung werden die Feststoffe der Gärreste in Gas und Kohlenstoff getrennt. Das Gas enthält wesentliche Bestandteile die den Gärungsprozess im Fermenter der Bio Gasanlage fördern. Durch Einleiten des Pyrolysegases aus dem Meiler in den Fermenter sollte die Energiemenge um ca.15 % steigern, bzw. sollte  sich die benötigte Inputmenge um 15 % verringern lassen. Zusätzlich hat man Holzkohle erzeugt, die auf die Ackerflächen ausgebracht werden kann.
Der umständlichere Weg ist es, Gärreste aus Biogasanlage  in einen organischen Volldünger  zu verwandeln. Dazu bedarf es  mikrobieller Aktivität. Diese kann aber nicht aus den noch in den Gärresten befindlichen mikrobiologischem Potential erfolgen, da die Methangasbildner den notwendigen Kohlenstoff bereits in der Gasproduktion aufgebraucht haben. Man kann versuchen einen Rotteprozess zu aktivieren, indem das notwendige Kohlenstoffpotential angehoben wird. Das geht mit Huminprodukten, mit hohem molekularem Kohlenstoff aus Huminsäuren. In einem für die Mikroben energiearmen Prozess wird durch sie der Rotteprozess aktiviert. Der Umsetzungsprozess wird durch die Aktivierung der Bakterienflora in Gang gesetzt. Nährstoffe werden pflanzenverfügbar umgesetzt.

In Österreich gibt es bereits eine  Modellregion, wie sie für Aussee anzustreben ist. Herr Gerald Dunst, der aus dieser Region kommt hat mittlerweile in Riedlingsdorf ein stattliches Unternehmen aufgebaut hat. Auch er erzeugt Pflanzenkohle.
Die  Vorteile des Schottdorfmeiler in Bad Aussee sind die zu erzeugenden Grossmengen und Schottdorfmeiler können Kohle in Qualität von Futterkohle, zertifiziert nach GMP+ B3 erzeugen. Tierfutterhersteller können Ihren Bedarf an Futterkohle bei weitem derzeit nicht decken.

Eine Batterie von Meilern kostet pro Meiler  350.000.-€ ohne und 500.000.-€ mit angeschlossener Stromerzeugung.

Kalkulation der Holzkohle ohne thermische Energie:
Kosten input für eine Tonne Futterkohle
Basieren auf Erfahrungen mit dem Schottdorfmeiler.
Aus ca. 5 t Input wird ca. 1t Kohle hergestellt.
15 Schüttraummeter entspricht ca. 5 t Inputmaterial.
15 Schüttraummeter Holzhackschnitzel pro t Kohle zu 25 € ergibt 375 €.
Alle anderen Kosten (Amortisation, Stromkosten, Personalkosten etc.) dazugerechnet ergibt einen Gesamtbetrag von ca. 600.-€ für die Produktion von 1 t Kohle.
Bei richtiger Auswahl des Standortes kann man vermutlich bei dem Preis der Hackschnitzel auf 15 bis 20 € pro Schüttraummeter kommen. Daher kann man bei den Kosten der Herstellung pro Tonne Pflanzenkohle in Deutschland auf ca. 500 € kommen.
Bei  Hackschnitzeln entspricht ein Schüttraummeter sm ca. 0,6 rm, bzw. ca. 0,4 fm.
Bs: 85o Festmeter Holz sind  2125 Schüttraummeter sm
output  bei  85o Festmeter Holz
2125 sm /15 sm=141 Tonne Kohle
Als Inputmaterialien für Futterkohle eignen sich auch Olivenkerne, die in Tunesien in Großmengen anfallen und dort als Grillkohle vergeudet werden.
Eine  ökologische Verschwendung ist das Verbrennen von Holzhackschnitzeln in privaten Haushalten, Hackschnitzel einfach nur zu verbrennen ist ökologischer Unsinn. Besser wäre, generell zunächst Biomasse (Hackschnitzel) in Grundkomponenten Gas + Kohle aufzutrennen. Die Hackschnitzel können Energie für Haushalte liefern und würden als Futterkohle oder terra preta zusätzlich  ökologisch genützt werden können.
Werden Waldabfälle als Input Material verwendet, dann sinken die Kosten erheblich. Dieses Ausgangsmaterial ist nicht für Futterkohle nach GMP+ zugelassen. Für alle anderen Anwendungen sind Waldabfälle ohne Fremdstoffe einsetzbar.( Zugabe bei Biogasanlagen, Kläranlagen, Industrie).

Allmende ein Weg um aus der ökologischen Krise herauszukommen?

Die Gäste der Leitnervilla und die Altaussee wesentlich Gesund Freunde diskutieren oft, welche Wege es gibt um aus der ökologischen Krise herauszukommen?
Einen Weg  zeigt die Allmende.
Anfang September war ich in Vorpommern beim Oya-Septembertreffen in Klein Jasedow.
Vorpommern ein Paradies an Fruchtbarkeit. Obstbäume so weit das Auge reicht, die Ostsee, die kleinen Meiler,  die Seen und kaum Menschen. Die wenigen Menschen, die dort ausharren, haben es trotzdem sie verschwenderisch viel Platz haben, schwer.
Die kleinen Gemeinden sind umgeben von der Großagrarindustrie, die mit gesteuerten Monstermaschinen den Boden verwüsten, auf Teufel komm raus zur Befriedigung der oft  in fernen Ländern lebenden Investoren Erträge erzwingen.
Wie zum Trotz gibt es viele gut geführte Biogeschäfte/ Hofverkäufe und zum Beispiel die Gemeinschaft in Klein Jasedow.

Klein Jasedow lebt Allmende in einer alternativen Ökonomie
Staunend stehe ich  vor den kunsthandwerklichen und praktischen Fähigkeiten der menschlichen Geschicklichkeit in  Klein Jasedow.
Die Gemeinschaft in Klein Jasedow im Lassaner Winkel zählt heute ca 30 Menschen.
Sie entmüllte, verlassene Häuser, renoviert diese, bewohnt diese, bewirtschaftet einen Garten und  Felder biologisch, bertreibt ein kleines  Generationenhaus und vehinderte durch ihr Engagement das unaufhaltsame Sterben und den Untergang eines kleinen Dorfes im Lassaner Winkel.
Auf der Campwiese von Klein Jasedow erbaut sie der Zeit ein Lehm, Stroh-, Fachwerkhaus mit Komposttoiletten, Duschen, einer überdachte  Sommerküche. Das Ganze geschieht in handwerklicher Arbeit, mit Materialien vor Ort wie den aufgelesenen Feldsteinen, Lehm, Kalk, Holz und  Stroh.
Zentrum der Gemeinschaft in Klein Jasedow das  Klanghaus.
Wunderbar was aus einem Schweinestall aus DDR zeiten werden kann. Umgebaut dient er als Schulungs-, Begegnungsstätte für kreative Heilweisen.
Neben dem Gebäude liegt wild romatisch der zu DDR Zeiten als Güllejauchengrube  des Schweinestalls mißbrauchte See.  Dank des Abflusses und Zuflusses erholt er sich nach vielen Jahren.

Die Gemeinschaft in Klein Jasedow gibt eine eigene  Zeitung  Oya heraus.
entsprechend dem Allmendegedanken wurde die Oya-Medien-Genossenschaft gegründet.
Anders denken, anders leben prägt die vielseitige Themenlandschaft von OYA.  Unaufhaltsam umweltbewegt, stürmen und schreiben sie voran, um viele Menschen zu motivieren teilzuhaben und mitzumachen.
OYA strebt eine Community Supported Oya an.

Klein Jasedow bestätigt mich,  es lohnt sich  Widerstand  gegen den Wachstumswahn zu leisten.  Neue Projekte in neue Kontexte zu stellen.
Degrowth leben heißt nicht im Mangel darben, sondern die Lebenszeit nutzen, um  kulturell und ökonomisch Sinnvolles zu tun. Das vorherrschende Wirtschaftsystem auf dauerndes Wachstum ausgerichtet, dessen Ziel die künstliche Verknappung von allem und jedem ist,  dem geschürten Überkonsum muss in neuen Lebenskonzepten  entgegengetreten werden.
Warum Allmende in vielen Bereichen auch für Aussee eine lohnende Option sein kann, stelle ich in dem Projekt vor, dass den Waldreichtum, die Waldabfälle , die Deputate  in einen neuen Kontext stellt. Terra Preta Pflanzenkohle u.a.auch für den biologisch landwirtschaftlichem Kreislauf | Helmuth Focken Biotechnik Pflanzenkohle kann aus jeglichen organischen Stoffen durch den Prozess der Pyrolyse hergestellt werden. Damit spielt Pflanzenkohle eine Schlüsselrolle bei der Aufwertung und Wiederverwendung von organischem Abfall und hilft Stoffkreisläufe in landwirtschaftlichen Systemen zu schließen.